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Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen

07.05.2019 08:48

Einsatzart:

VU03

Einsatzort:

A8, Fahrtrichtung München, Anschlussstelle Wendlingen

Alarmierte Einheiten:

Abteilung Nellingen | Feuerwehr Ostfildern | FF Neuhausen
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Einsatzbericht:

Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten LKW auf die A8 in Fahrtrichtung München alarmiert. Zwei der Fahrer sollen eingeklemmt sein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Ostfildern und Neuhausen stellte sich heraus, dass ein LKW, das durch einen Unfall entstandene Stauende im Bereich der Ausfahrt Wendlingen übersehen hatte und auf den LKW vor ihm auf seiner Spur auffuhr und diesen auf zwei weitere Sattelzüge geschoben wurde. Der Unfallverursacher hatte Kleinwagen auf seinem Autotransporter geladen und wurde schwerst in seiner Kabine eingeklemmt. Der Fahrer vor ihm wurde durch die Verformungen seines Führerhauses eingeschlossen: Die Türe ließ sich nicht öffnen. Dieser Fahrer war nach etwa 20 Minuten aus seiner Kabine befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Er wurde in eine umliegende Klinik eingeliefert. Die Rettung des verursachenden Fahrers nahm wesentlich mehr Zeit in Anspruch, da sich seine Kabine in den Sattelauflieger des vor ihm befindlichen Fahrzeugs etwa zwei Meter hineingebohrt hatte und Teile beider Fahrzeuge sich stark verklemmten. Erschwerend gab die Tragkonstruktion der Fahrzeugbühne des Autotransporters nach und der vorderste Wagen kippte mit der Bühne nach unten auf die Fahrerkabine. Nachdem hier zunächst ein Zugang durch beseitigen der Fahrertüre geschaffen worden war, wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Hierzu wurde der Feuerwehrkran der Werkfeuerwehr Flughafen angefordert, der die Ladung im Bereich der Fahrerkabine sicherte. Mit einem Mehrzweckzug wurden weitere PKW auf dem Transporter gesichert. Inzwischen war auch der auf dem Flughafen Stuttgart stationierte Rettungshubschrauber mit seiner Besatzung zum Transport des Schwerstverletzten eingetroffen. Von der FF Wendlingen wurde der Rüstwagen nachgefordert, um beide Fahrzeuge mit insgesamt zwei Seilwinden, die an den Fahrzeugen mittels Umlenkrolle angeschlagen waren, etwas auseinander zu ziehen. Mit diversen Trenngeräten: hydraulischer Schere, Spreizer und Pedalschneider, Rettungssäge, Säbelsäge, Mini-Akku-Kreissäge, Twin-Saw-Säge sowie Gurtmesser und Seitenschneider konnte der Fahrer nach drei Stunden befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Mit Bindemittel wurde ein einfließen von Betriebsmitteln in die Oberflächenentwässerung der Fahrbahn verhindert. Im Einsatz waren vier Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 49 Frauen und Männern.

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