Freiwillige Feuerwehr

Stadt Ostfildern

imageDie Jugendlichen der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Schulsanitätsdienst der Erich-Kästner-Schule haben am vergangenen Samstag ihre Hauptübung absolviert und dabei bewiesen, dass sie anspruchsvolle Aufgaben lösen können.

Rauch dringt aus dem Eingangsbereich der Erich-Kästner-Schule (EKS) im Nellinger Schulzentrum,

Verletzte liegen auf den Fluchtwegen im ersten Stock, ein paar Meter weiter geschieht ein für Mensch und Umwelt gefährlicher Unfall: Bei Rangierarbeiten stürzt ein Tankbehälter auf einen Arbeiter und klemmt diesen ein, gleichzeitig läuft Diesel aus und droht in den Anlagensee zu fließen. Ausgelöst wurde der Brand durch einen missglückten Versuch im Chemieunterricht. Mit dieser Lage sahen sich die Jugendlichen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Schulsanitätsdienst konfrontiert, die am vergangenen Samstag in Nellingen die gemeinsame Hauptübung meisterten.

Im Einsatz waren dabei 54 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Ostfildern mit sieben Fahrzeugen, zwölf Mädchen und Jungs der THW-Jugend mit drei Fahrzeugen und zehn Mitglieder des Sanitätsdienstes der Erich-Kästner-Schule.

Mit beispielhaftem Elan bekämpften sie den Brand im Inneren des Gebäudes, retteten die zahlreichen Verletzten und vom Rauch eingeschlossenen und riegelten mit mehreren Rohren zum Schutz vor einer Ausbreitung die nahegelegene Sporthalle I ab. Eine bewusstlose Person wurde mit einer schiefen Ebene von der Fluchttreppe gerettet, der eingeklemmte Arbeiter konnte befreit werden und eine Umweltkatastrophe wurde durch das rechtzeitige umpumpen des Tankbehälters verhindert.

Das von Jugendleitern des THW und der Feuerwehr geplante Szenario deckte viele Aufgaben, die im reellen Einsatzgeschehen der aktiven Kräfte eine Rolle spielen, ab. Stellvertretender Stadtkommandant Christian Rothe zeigte sich bei der Nachbesprechung sichtlich erfreut und beeindruckt von der Leistungsbereitschaft und dem Können der jugendlichen Retter. Rothe sprach dankte Stadtjugendwart Patrick Mühlich und allen beteiligten Jugendleitern, den Kameraden vom THW und Frau Karabetyan der EKS, die diese anspruchsvolle Übung ausgedacht und ausgearbeitet hatten. Dem Schulleiter der EKS, Udo Lang, dankte Mühlich für die Bereitschaft, die Hauptübung auf dem Gelände der Schule durchführen zu können.

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